1981, Mietvertrag vom 1.2.80
Wohnung Rembrandtstraße 71 † in 7805 Großräschen, 2. Stock re., 2 Zi.,
? m².
1980 zum Ende von meinem Wehrdienst bezogen, waren wir auf Suche nach
Einrichtung. Oma und Opa schenkten uns den Campingfernseher,
s/w, klein und tragbar. Dann staubten wir einen Lesetisch ab, in der
Verwandtschaft, bei Nachbarn, während einer Haushaltsauflösung? Darüber
gibt es keine Aufzeichnung. Meine Erinnerung ist "unscharf". Er war
damals schon irgendwie "antik" und entsprach Gabis Faible.
 
Jedenfalls besaß der Lesetisch einen Zwischenboden zur Lektürenablage
und eine bogenartige Halterung mit einer Leselampe. Er sollte unser
Fernsehtisch werden. Mit dieser Idee baute ich die Lampenhalterung ab
und tischlerte ihn vom einen zu zweien Zwischenböden um, maßgeschneidert
für den Plattenspieler unten und dem Radiorekorder darüber. Abschließend
geschliffen, gebeizt und lackiert. Die Basis für unser "Dallas"-Fenster
egal unserer Empfangsmängel. Mit diesem Aufbau war es möglich, den
Fernseh- und den Radioton für den Hörgenuss angenehmer über den
Plattenspieler laufen zu lassen (Eingänge [TUNER] und [BAND]). |
1982, Mietvertrag vom 1.1.82
Wohnung Feuerbachstraße
2 in 7805 Großräschen, Parterre re., 2,5 Zi., ? qm².
Bestimmt verband ich den Campingfernseher und den Radiorekorder per
Diodenkabel wieder mit dem Plattenspieler, und wir hatten schon einen
besseren Ton zum Film. (Ach, siehe oben.) |
1983, Mietvertrag vom 1.2.83
Wohnung Am Stadtrand 65
† in 75 Cottbus, Parterre re., 2,5 Zi., ? m².
Meisterlich eingerichtete Wohnung im Plattenbau WBS-70, mit immer noch
dem Fernsehtisch als "notwendiges Übel" irgendwie versteckt aufgestellt. |
1985, Mietvertrag vom 15.5.84
Wohnung Seeadlerstraße
45 † in 784 Senftenberg am See, 1. St. re., 3 Zi., ? m².
Der Fernsehtisch wurde in eine Ecke gequetscht. Doch zuvor erfolgte
wieder eine maßstäbliche Einrichtungsplanung mittels
Buntpapierschnipseln auf dem Grundriss der Wohnung. - Etwa in diese Zeit
fiel das Zerstückeln meiner eigentlich stabilen Schrankwand "Rubin" aus
1975, von dem bei meinem Rückzug 1994 nach Hamburg nur zwei Korpi und
ein paar Regalböden übrig waren. |
1990, Mietvertrag vom 1.6.87
Wohnung Mühlenstraße 8a
in 7805 Großräschen, 1. St. re., 4 Zi., ? qm².
Ohne Fotos von der Einrichtung, aber mit der Erinnerung, dass der
Fernsehtisch im Wohnzimmer mittig vor den zwei Fenstern zu den Gärten
heraus endlich präsent stand.

Dank Oma und Opa konnte der
Fernsehtisch in dieser Zeit einen größeren Farbfernseher und eine
Stereoanlage aufnehmen. |
1991, Mietvertrag vom 5.12.90
Wohnung Rosenhofstraße
13 in 2000 Hamburg, 4. Stock li., 4 1/4 Zi., 89 m².
Der Fernsehtisch gewann bei der Einrichtungsplanung einen Platz für
sich!
Das Go West-Abenteuer begann wahnsinnig schnell. Noch war ich Gast in
Hamburg und hatte die lokalen Gepflogenheiten zu respektieren! Das kam
so gut an, dass mir zum Ende des ersten Monats in einer Pension,
geponsert von IMPaC, die Wohnung angeboten wurde! Ein inzwischen selbst
gefundenes Zimmer in Iserbrook nutzte ich nur spärlich und bat nach einem
halben Monat um Aufhebung des Mietvertrags. Inzwischen renovierte ich
die typisch Hamburger Altbauwohnung und wohnte sogar dort unter
Campingbedingungen. |
1991, Mietvertrag vom 15.6.91
Wohnung Tulpenweg 4 in
2411 Sandesneben, Parterre, 3 Zi.+gr. Diele, ca. 100 m².
Der Fernsehtisch war nicht mehr wegzudenken. Allerdings wurde der
Plattenspieler gewechselt. Der Fernseher diente mitunter ebenfalls einer einfachen
Spielekonsole zur Bildwiedergabe.

Das Schanzenviertel war doch nicht so gut für unsere Kids nach den ersten
Schuljahren im Osten! Also zogen wir aufs Land, was für die Kids
wirklich gut war. Gabi fand eine tolle Anstellung. Und ich musste nun
längere Arbeitswege (2x1,5h/d) zur und von IMPaC in Kauf nehmen. Die optimale Route
ermittelte ich im Vergleich und im Test. - Der erste Auslandsjob 10/1993 brachte die
elterliche Trennung und spätere Scheidung ein. |
1994, Mietvertrag vom 1.3.94
Wohnung Schwansenstraße
* in 220** Dulsberg, 1. Stock re. 2 Zi., 53 m².
Trennung. Die bisherige Wohnzimmereinrichtung kam zu mir zurück mit nach
Hamburg, so auch der Fernsehtisch, der Fernseher und mein alter Plattenspieler, der wegen der Aufstellung der Lautsprecher in der
Schrankwand rechts untergebracht wurde. Das Fernsehbild im Foto zeigt
unseren F1-Piloten Michael Schumacher.

Die Ausstattung sieht spartanisch aus, wie bei einem Neuanfang eben.
Aber schon zum Jahresende fing ich mit Probieren, Testen und Aufbauen
an. |
1998
Der Fernsehtisch wurde zum wichtigsten Möbelstück für die in den vorigen
vier Jahren entstandene Audio-/Video-Anlage. An seiner oberen Querstrebe
hinten wurden für die vielen Geräte zusätzliche Steckdosen angebaut.
Ein Aufsatz musste her, der aus dem Gehäuse eines alten Plattenspielers
(Radio-Phono-Kombigerät, Ankauf) entstand und hinten mit einer weiteren Erhöhung
mittels Schienenregal-Teilen und der schmalen Glasauflage aus dem
ehemaligen Barfach der Schrankwand versehen wurde, um die
unterschiedlichen Tiefen der Geräte abzufangen. Der Fernseher lief schon
lange
im ausgeweideten Barfach der Schrankwand, um das Bild mittig zum Raumton
zu zeigen. |
1998
Erst oder schon im September 1997 erhielt der Fernsehtisch den Namenszug
"Olympia". Dieser wurde wohl bereits in Großräschen von einem alten
Röhrenradio abgeklaubt, befand sich seitdem in der Sammlung, im AUDI #2
und wurde wohl bei der "Rack-Behandlung..." am 5.9.97 angebracht. |
2000
Rechts neben dem Fernsehtisch arbeitet nun der Wohnzimmer-PC "DigiDAC"
im Minitower-Gehäuse, komplett im Bild und Ton der A-/V-Anlage
eingebunden. Im Foto von einem späten Abend ist die Webcam für die
Netmeetings mit Freund Hardy zu erkennen.
In diesem Jahr hält mit der
DSC-F55E bei mir die digitale Fotografie
ihren Einzug. Sie war ein reiner Frustkauf am 1.4.2000 wegen eines
ungeliebten Jobs. In den Jahren 2001 und 2007 war die analoge Fotografie
mit Digitalisierung nach der Entwicklung des Films noch im deutlichen
Vorteil (Bildschärfe, Farbigkeit und Leuchtkraft). |
2002
Der Fernsehtisch mit Teilen der A-/V-Anlage im Bild für die Homepage. In
diese Zeit fiel das parallele analoge und digitale Satellitenfernsehen.
Der PC wurde zum ersten DVD-Player sogar mit Digitalton ("REALmagic"!). |
2002
Die Schienenregal-Erhöhung hinten musste höher geschraubt werden, weil
der wuchtige A/V-Receiver für "dts" nun die zentrale Tonrolle spielt.
Der doch recht zierliche Fernsehtisch bekam Beihilfe in der Schrankwand
für den 65 kg schweren Trinitron-Fernseher, der auf ihm sowieso
schwerlich Platz hätte finden können. Die vorderen Beine des
Fernsehtisches bekamen je einstmals aus Sperrholz gelaubsägte
Unterlegscheiben, um den Schwerpunkt etwas mehr nach hinten zu
verlagern. Das Fernsehbild im Foto zeigt Elijah Wood als Frodo im "Herr
der Ringe". |
2005
Der Fernsehtisch als "HiFi-Turm", beigestanden vom PC "DigiDAC"

|
2006-03
Für den betagten Fernsehtisch das Jahr mit der maximalsten Belastung
durch die schiere Anzahl von A-/V-Komponenten. Zum parallelen analogen
und digitalen Satellitenfernsehen kam noch das terrestrische
Digitalfernsehen hinzu. Für alles wurden eigens Receiver benötigt!

Aber bereits oder erst zwölf Jahre später - 2018 - konnte der "Gordische
Knoten" mit dem Einzug eines Smart-TVs gelockert werden (s.u.). |
2006-08
Renovierung: Wohnzimmer, AV-Anlage, Abbau & Reinigung der Geräte & Kabel
weiter, abschliessend Digitalfotos vom "leeren AV-A-Turm".

Ein seltener Zeitpunkt mit dem von allem befreiten Fernsehtisch. Es bot
sich dem Betrachter der Anblick eines gut gebauten Möbelstücks. |
2007
Nach
Renovierung: Der Fernsehtisch nimmt wieder alle A/V-Geräte auf. Nur der
PC#3 "DigiDAC" bleibt daneben stehen.

Eine Aufnahme mit einer Fuji Finepix S5700, die ruhig hätte verbleiben
können. |
2010
Der Fernsehtisch konnte zwar gewissermaßen entlastet werden, doch der Wohnzimmer-PC
"DigiDAC" brachte nach dem Umbau in ein HTPC-Gehäuse wieder ein ordentliches Gewicht auf
den selbst gezimmerten oberen Zwischenboden. Ganz schön stabil gebaut! |
2013
Der Fernsehtisch macht alle Konstellationen der diversen A/V-Komponenten
mit. In diesem Fall der CD-Player aus Mutterns Nachlass, den der
Fernsehtisch zusätzlich beherbergte. Als Sat-Receiver dient PEARLs 3in1
DVB-S/DVD/PVR aus diesem Jahr. Es wurde versucht, mit der Hauppauge!
DEC2000-T Box auch das terrestrische DVB einzubringen. Wurde jedoch kaum
genutzt. |
2016
Eine weitere Anordnung der verschiedenen A/V-Komponenten auf dem
Fernsehtisch. Der am 12.4.15 selbst abgeschossene Wohnzimmer-PC konnte
einfach nicht mehr in Gang gebracht werden und wurde dann irgendwie auch
nicht mehr vermisst. Also weg mit ihm. Das Fernsehbild im Foto zeigt den
"SPEED"-Test mit dem nun Dank Kati ersetzten Videorecorder. |
2017
Der Fernsehtisch mit Teilen der AV-Anlage im aktuellen Bild für
die Homepage. |
2018
Des nachts am 10.2.18 nach dem Ausschalten im Wz das Gleichgewicht
verloren und dabei den Fernsehtisch nach hinten gekippt! :-o ... Längere
Zeit
keine wirksame Strategie zum Aufrichten entwickelt ... :|

Aber am 7.4.18, der
HiFi-Turm steht wieder!!! Angegangen und geschafft. ;-) |
2018
Der Fernsehtisch konnte am 13.4.18 mit Hilfe der Lieferanten um
alle Erhöhungen erleichtert werden. Das Fernsehfach in der Schrankwand
ist der perfekte Platz für den schönen, spontan angeschafften Smart-TV
"Framie", dessen Footprint sowieso nicht auf den Fernsehtisch gepasst
hätte. Das Fernsehbild im Foto zeigt den "Atlantis"-Test mit dem
gleichfalls neuen BD-Player. |
2022
Der Fernsehtisch selbst könnte wohl die 100 Jahre erreicht haben.
Die Fotomontage wurde für die aktuelle Darstellung auf der Homepage mit
dem kürzlich ersetzten PowerManager gemacht. - Im September wurde der
RFT-Campingfernseher (von 1981 bis 1988) zur letzten Bildausgabe für
das NF-Sichtgerät NS-G endlich entsorgt. Basteleien,
bei denen er so benötigt wurde,
kommen wohl nicht mehr vor. |
Fazit:
Der aus unserer Sicht (G&A) damals schon antiquierte Lesetisch aus
Massivholz war eine stabile Basis für unser Vorhaben, ihn als
Fernsehtisch zu verwenden. Nach eigenem Umbau zeigte sich der
Fernsehtisch als perfekt durchdacht und gut gemacht für all die vielen
Jahre bis heute und weiter. - ABa, HH, 8.2022/11.2.2025
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